Aventiure

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Aventiure in Middle High German literature is a type of encounter characteristic of chivalric life in the courtly romance; it is the acceptance of risk in equal combat in the hope of augmented honour and renown. It is succinctly expressed by Hartmann von Aue in Iwein (ll. 527-37):

, âventiure? waz ist daz?'
, daz wil ich dir bescheiden baz:
nû sich, wie ich gewâfent bin.
ich heize ein rîter und hân den sin,
daz ich suochende rîte
einen man, der mit mir strîte,
der gewâfent sî als ich.
daz prîset in, ersleht er mich.
gesige ich aber im an,
so hât man mich vür einen man
und wirde werder, danne ich sî.'
(, Aventiure? was ist das?' ‘Das will ich dir weiter mitteilen. Nun sieh, wie ich gewappnet bin. Ich heisse ein Ritter und habe den Sinn, dass ich reite, um einen Mann zu suchen, der mit mir streiten will und der wie ich gewappnet ist. Erschlägt er mich, so erhöht das ihn. Siege ich aber über ihn, so hält man mich für einen Mann; und so werde ich würdiger, als ich es jetzt bin.’) Aventiure is personified in Wolfram von Eschenbach's Parzival. The word is used, as a deliberate archaism, by V. von Scheffel in Frau Aventiure. Lieder aus Heinrich von Ofterdingens Zeit, 1863.

In the Nibelungenlied and other medieval works ‘aventiure’ serves to denote the separate cantos.

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